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Was ist Smart Home?Smart Home für Anfänger

Gerade für Einsteiger scheint das Thema Smart Home zuerst mal ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Lauter neue Begriffe und unterschiedliche Technologien der verschiedenen Hersteller machen es Anfängern und auch fortgeschrittenen Nutzern nicht leicht, den Durchblick zu bewahren. Aus genau diesem Grund haben wir uns entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben. Hier versuchen wir, dir einen schnellen und einfachen Überblick über den Stand der Dinge zu geben.

Smart Home: Eine Einführung in das intelligente Wohnen

Smart Home ist in! Immer mehr Menschen statten ihr Zuhause mit intelligenten Geräten aus, die Lichter und andere Geräte im Haus automatisch steuern. Während manche Menschen den smarten Assistenten aus der Cloud eher skeptisch gegenüber stehen, kann es für andere gar nicht schnell genug gehen, bis Alexa von Amazon oder die freundliche Assistentin von Google ein Update bekommen. Längst sind es nicht mehr nur Informatiker, die die intelligenten Systeme bedienen und einrichten können. Mittlerweile ist es dank geführter Einrichtung und Steuerung per App oder Sprache für fast jeden kinderleicht, aktuelle Smart Home Geräte zu bedienen.

Dieser Beitrag richtet sich vor allem an alle Smart Home Anfänger und solche, die es werden wollen. Schon fortgeschrittene Nutzer finden in unserem Blog weitere Informationen zum Thema Automation und intelligentes Wohnen.

Was ist denn eigentlich Smart Home?

Bevor wir direkt in das Thema einsteigen, sollten wir erst einmal den Grundbegriff klären. Smart Home – was ist das denn eigentlich? Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern Smart und Home und bedeutet in etwa so viel wie intelligentes Zuhause. Anders als oft vermutet, bezeichnet der Begriff keinen bestimmten Hersteller oder ein Produkt, sondern eine Vielzahl an verschiedenen Produkten aus ganz unterschiedlichen Bereichen. So laufen unter der Bezeichnung nicht nur Geräte aus der Amazon Echo Serie, sondern auch intelligente Hue-Lampen, die sich per App vom Smartphone aus oder direkt über einen Sprachbefehl vom dem Echo steuern lassen. Und selbst das ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt. Unter den Begriff Smart Home fallen auch Steuerungen für Rolläden, die Heizung oder Sicherheitssysteme und Kameras. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alles, was einem mithilfe von moderner Technik den Alltag ein kleines bisschen komfortabler gestaltet, in diesen Bereich fällt.

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Smart Home und das Internet of Things (IoT)

Besonders zu erwähnen ist dabei aber, dass moderne Smart Home Geräte in der Regel über eine Verbindung zum Internet verfügen. Und damit wären wir schon beim nächsten Begriff: das Internet der Dinge – oder, wie man es häufiger liest: Internet of Things (IoT).

Das Internet ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Nichts in unserem Alltag würde heute noch reibungslos funktionieren, wenn wir alle plötzlich kein Internet mehr hätten. Fast jeder hat ein Smartphone/Handy, Tablet und noch einen Computer. Diese Geräte sind alle mit dem Internet verbunden, damit sie miteinander kommunizieren können. So können wir in Sekundenschnelle Nachrichten aus Deutschland nach Indien oder irgendein anderes Land der Welt schicken ohne uns weitere Gedanken drüber zu machen.

Doch was wäre, wenn nicht nur Smartphones und Computer im Internet wären, sondern auch die Stehlampe im Wohnzimmer, die Kaffeemaschine, der Kühlschrank und so weiter? Was wäre, wenn Technik unseren Alltag so sehr erleichtern würde, dass wir sie gar nicht mehr wirklich wahrnehmen? Genau das ist Smart Home. Die intelligenten Glühbirnen sind über eine Art WLAN-Netz mit einer Bridge verbunden. Die wiederum ist mit dem Internet verbunden und ermöglicht eine Steuerung der Lichter von egal welchem Ort auf der Welt aus. Wer jetzt noch ein Gerät mit intelligenter Assistentin hat, kann die Lampen sogar per Sprache an und ausschalten.

Digitale Assistenten: Alexa, Google Assistant & co.

Und damit wären wir schon beim nächsten Thema: intelligente Assistenten – oder Neudeutsch Smart Assistants. Sie beantworten uns Fragen zum Wetter, lesen uns ein Buch oder die Nachrichten vor oder erklären und wie weit die Erde und der Mond voneinander entfernt sind. Intelligente Assistenten wie Alexa sind rund um die Uhr bereit für jede Kleinigkeit und sie lernen stetig dazu, wenn wir sie benutzen. Sie befinden sich in der Cloud und haben von dort aus Zugriff auf all die Dienste und Informationen, die wir für unseren Alltag brauchen.

Ganz einfach ist das ja nicht. Während man früher noch Programme gekauft und fest auf dem Computer installiert hat, befinden sich die digitalen Assistenten nicht mehr fest auf einem Rechner. Verteilt auf verschiedenen Servern sind sie immer und von überall aus über das Internet erreichbar. Sie können praktisch nicht ausfallen, da es kein zentrales System gibt. Verschiedene Server ergänzen einander und werden damit zu Cloud. Alles, was ein einzelnes System dazulernt, teilt es mit den anderen. So werden die Assistenten immer schlauer und können uns immer mehr Fragen beantworten. Letztendlich befindet sich auf einem Gerät wie dem Echo Dot nur noch eine Software, die zu dieser Cloud eine Verbindung aufbaut. Alle Anfragen werden über das Internet an die Assistentin gesendet und dort ausgewertet. Anschließend wird dann nur noch die Antwort über das Gerät ausgegeben.

Erweiterung mit Skills und Apps

Dank verschiedener Erweiterungen und Technologien werden die smarten Assistenten nicht nur durch eigenständiges Lernen immer schlauer. Als Benutzer kann man beispielsweise über sogenannte Skills bei Amazons Alexa ganz einfach nachhelfen.

Wer seine smarten Lampen und Lichter per Assistentin an- oder ausschalten lassen möchte, installiert über das Smartphone einfach den richtigen Skill und verbindet Alexa so über das Internet mit seinen intelligenten Lichtern. So lassen sich die Lichter in Zukunft auf Zuruf mit „Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer ein“ ganz bequem von der Couch aus anschalten. Dank Internetanbindung ist egal, wo du dich in diesem Moment gerade befindest. So kannst du auch vom Urlaub aus deine Lichter im deutschen Wohnzimmer aktivieren.

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Smart Home – und jetzt?

Soviel dazu. Wir haben die dem intelligenten Wohnen zugrunde liegenden Technologien kennen gelernt; und wir wissen jetzt im Groben, wie die einzelnen Begriffe miteinander zusammenhängen. Eigentlich ist das auch schon alles, was es zum Thema Smart Home für Anfänger und Einsteiger zu wissen gibt. Wenn du dein Zuhause jetzt noch nicht mit einem smarten Assistenten ausgestattet hast, dann wird es höchste Zeit.

Letzte Aktualisierung am 8.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API